Die Natur in Viksjö

Die Landschaft in Viksjö ist vom Talgang des Flusses Mjällån geprägt, ein nord-süd orientiertes "sprickdal" (wörtlich uebersetzt: ein rissiges Tal), gebildet durch einen Vulkanausbruch auf der Insel Alnön bei Sundsvall vor Jahrmillionen. Der Talgang besteht aus mächtigen Sedimentablagerungen von der Schmelze in der Eiszeit vor ca. 8 000 Jahren. Da mündete nämlich ein grosser Eisfluss in die Meeresbucht die in den Talgang hineinging. Unter einer längeren Periode lag der Auslauf des Flusses in der Region von Hornsjön. Dort bildete sich ein grosses Delta. Die kleinen Quellseen in dieser Gegend sind sogenannte "dödisgropar", die gebildet wurden als grosse Eisblöcke, eingebettet in Sedimente, schmolzen. Bei Hornsjömon findet man auch deutliche "dynbildningar" (wörtlich übersetzt: dynamische Bildungen") die sich durch die Bewegung des Deltasandes durch den Wind nach der Eiszeit bildeten. Hügel über 260-280 Meter sahen  zur Schmelze in der Eiszeit hier in Viksjö aus wie Inseln in einem Skärgård.

Nach der Eiszeit hat vor allem Mjällåns Format das Aussehen eines Talganges mit Rawinen, Terassen, Ufern und Uferböschungen angenommen. Ein sehr schön geformtes Ufer sieht man stromaufwärts gleich nach dem Zusammenfluss des Mällåns mit dem Viksjöån, südlich von der Kirche. Auf beiden Seiten des Talganges befindet sich die högste Landschaft der Gemeinde (mehr als 400 m ueber dem Meerespiegel).

Mjällåns Talgang hat eine interessante Flora zu bieten. An den Flussufern wächst z.B. derungewöhnliche "Mandelpilen". In den Rawinen südlich von Käckelbäcksmon findet man die seltenen Grasarten "Sötgräs", "Glesgröe", "Storgröe" und "Köseven". Mehrere, von der Sonne aufgewärmten, Hänge am Ausgang des Talganges sind sog. "sydväxtberg" der höheren Klasse. Am Bastusjöberget findet man u.a. "Smällvedel" (der nur an fuenf weiteren Plätzen in der Provinz wächs), "Hässelklocka", "Liten Fetknopp", "Fjällskråp" und "Fjällskära". Auch beim Südhang vom Billberget findet man beides, Fjäll- und südliche Gewächse"; "Fjällbräcka" (eine von den wenigen in Ångermanland, "Klippbräcka" und "Bergviol" (auch "Sundsvallsviol" genannt, Viola collina). Dieser Platz ist der Einzige in dieser Landschaft und Nördlichste in der Provinz wo diese Veilchenart wächst.

Von der Tierwelt kann man das reiche Vorkommen von Bibern nennen. Bär und Luchs gibt es auch in der Region und zeitweise auch vereinzelte Wölfe.

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Last update: 2007-03-23
Information: Börje Nyberg (borje.nyberg@viksjo.net)